Gesamtverband Niedersächsischer Kreditinstitute e.V.

 

Herbstveranstaltung 2012 am 15. Oktober 2012im Maritim Airport Hotel Hannover

"Perspektiven im Mittelstand für Zukunftsmärkte -Turbulente Zeiten brauchen kreative Köpfe“ Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger

„Vorne ist zu weit hinten.“

Mehr als 800 mittelständische Unternehmer konnte der Vorsitzende des Gesamtverbandes, Gisbert Fuchs, auf der diesjährigen Herbstveranstaltung in Hannover begrüßen. Gastredner war in diesem Jahr Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger, langjähriger Präsident und jetzt Senator der Fraunhofer-Gesellschaft. Bullinger ging sofort in die Offensive: Deutschland könne seinen Spitzenplatz im Lebensstandard nur halten, wenn seine Produkte und Dienstleistungen diesen Vorsprung auch in Zukunft rechtfertigen.

Die Menschen erreichen
Freiräume geben, Querdenken zulassen, Mut zum Risiko beweisen, Netzwerke bilden: So entstehen innovative Ideen und neue Produkte. Erfolgreich seien die Produkte deswegen aber noch lange nicht: Wenn sie nicht leisteten, was die Menschen haben wollen, blieben sie auf der Strecke, so der Innovations-Spezialist.

Benchmarks setzen
Es werde nicht reichen, nur Mitspieler zu sein und sich an den Benchmarks der anderen zu orientieren. Es gelte, anders zu sein und selbst Benchmarks zu setzen.

Der Vorstand des Gesamtverbandes mit dem Referenten des Abends. V.l.n.r.: Robert Cholewa (Commerzbank AG) Axel Dankert (Sparkasse Hannover) Walter Flecken (Deutsche Bank AG) Dr. Ulf Meier (Nord/LB) Gisbert Fuchs (Hannoversche Volksbank eG) Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger und Hans-Christian Schneider (DZ BANK AG)

Differenzierung sichert Vorsprung
Bullinger lud die Zuhörer zu einem Bummel über die Märkte von Übermorgen ein: Gesundheit, Sicherheit, Mobilität, Information und Kommunikation, Energie, Produktion und Umwelt. Für jeden dieser Märkte zeigte er Chancen auf, neue Wege in die Zukunft zu finden und diese Wege auch zu gehen. „Vorn ist zu weit hinten“: Es komme auf die neue Perspektive, die Differenzierung an, um den Vorsprung zu sichern.

"Wer nicht anfängt, wird nicht fertig"
Dazu brauche es eine klare Strategie, das beste Team und die besten Arbeitsvoraussetzungen, den unbeugsame Willen zum Gewinnen sowie laufende Qualitäts- und Ergebniskontrollen. „Innovatoren brauchen Fans“: Die Gesellschaft muss bereit sein, Innovationen nicht nur zu tolerieren, sondern auch wirklich zu wollen, forderte Bullinger. Er rief die Unternehmer dazu auf, nicht zu warten: „Wer nicht anfängt, wird nicht fertig“.Langer Applaus belohnte den Referenten und die begeisterten Gäste nutzten den Abend für angeregte Gespräche.

Wir danken Herrn Prof. Bullinger für die Freigabe seiner Präsentation.